110 Jahre Ford Model T

08.10.2018 - Wolfram Nickel/SP-X

Mit dieser Motor-Kutsche veränderte Ford die Welt. Als erstes Fahrzeug wurde das „Model T“ in mehr als 15 Millionen Einheiten am Fließband gefertigt und so für breite Bevölkerungskreise bezahlbar. Fortan beeinflusste das Automobil die Art, wie Menschen arbeiteten und lebten. Eine schöne neue Welt, die ihre schwarzen Seiten hatte

Ford Moedl T als Tourenwagen aus der Messingära  Foto: autodromSP-X/Köln. Die Revolution kam auf leisen Rädern. Als der Automobilpionier Henry Ford im Oktober 1908 sein neuestes Fahrzeug unter dem schlichten Typencode „Model T“ vorstellte, ahnte noch niemand, dass dieser unscheinbare offene Motorwagen die Mobilitätsgeschichte mehr verändern sollte als es die Verkehrsmittel Flugzeug und Eisenbahn vermocht hatten. Fords zuverlässig über Staubpisten und frühe Schnellstraßen rollende „Tin Lizzy“ (Blech-Liesel) machte das Autofahren so simpel, dass sich erstmals Millionen Amerikaner selbst an die Anlasserkurbeln wagten und der Berufsstand der Chauffeure nur noch für Luxuslimousinen benötigt wurde. Bezahlbar für die breite Bevölkerung wurde das anfangs in Handarbeit gebaute Ford Model T ab 1913 durch die Einbindung des Fließbandes in den Produktionsprozess. Ein standardisiertes Fertigungsverfahren, das später von allen anderen automobilen Volumenherstellern übernommen wurde.

Ford Model T mit Edsel Ford am Lenkrad und seinem Vater Henry Ford als Beifahrer im allerletzten gebauten Ford Model T  Foto: FordTatsächlich entwickelte sich Henry Fords Stammwerk Highland Park bei Detroit zu einer Forschungsstätte für fast alle namhaften Autokonstrukteure, denen Ford Anschauungsunterricht gab. Derweil wurde das Model T weitgehend unverändert bis 1927 weltweit mehr als 15 Millionen Mal verkauft. Ein Rekordergebnis, das erst 1972 vom VW Käfer übertroffen wurde. Hierzulande legte die Montage des großvolumigen, amerikanischen Vierzylinders 1925 den Grundstein für Ford Deutschland. Das Model T machte den Traum vom Volksfahrzeug wahr, die Zwänge und Gleichförmigkeit der Fließbandfertigung dagegen galten vielen als Alptraum, thematisiert etwa in Charlie Chaplins Film „Moderne Zeiten“ oder in Aldous Huxleys Roman „Schöne Neue Welt“.

In Huxleys 1932 veröffentlichter Utopie nimmt Henry Ford sogar die Position eines christlichen Gotts ein und das Symbol des Kreuzes wird vielsagend zu einem „T“ transformiert. Während Charlie Chaplin die Entfremdung der Arbeit durch das monotone Fließband anprangerte, verfolgte der selbsterklärte Sozialreformer Henry Ford die Zukunftsvision des „Wohlstands für alle“. Hohe Mindestlöhne und eine Massenproduktion mit guten Arbeitsbedingungen sollten jede Armut eliminieren und es allen Arbeitern ermöglichen, ein eigenes Model T zu kaufen. Wie Ford in seinen Lebenserinnerungen erläuterte, konnte der Preis für die Tin Lizzy dank Fließbandfertigung und durchrationalisierter Produktionskette 1914 um 40 Prozent gesenkt werden.

Ford Model T als Coupé von 1915  Foto: FordWaren Autos im Europa der Belle Époque ultrateure Luxusgüter und auch für die meisten Besserverdienenden unerschwinglich, genügten Ford-Fließbandarbeitern gerade einmal 98 Tageslöhne für den Kauf eines Neuwagens vom Typ T. Eines Autos, das sie ohne besondere technische Vorkenntnisse ähnlich leicht wie eine Pferdekutsche lenken konnten! Dank eines Planetengetriebes ließ sich das Zwei-Gang-Getriebe bequem per Pedal schalten und der großvolumige Vierzylinder beeindruckte durch sein sattes Drehmoment. Getriebe und Kardanwelle waren gut geschützt vor Staub und Schlamm der Pisten und die großformatigen Räder bewirkten eine beinahe geländetaugliche Bodenfreiheit von fast 30 Zentimetern.

Auch die Ersatzteilfrage hatte Ford genial gelöst, konnte doch fast jeder Eisenwarenhandel weiterhelfen. Rost war übrigens nie ein ernsthaftes Thema für die Tin Lizzy, denn Ford legte Wert auf hochwertige Metalle. Wen wundert es, dass sogar sozialdemokratische Politiker den weiten Weg in die Neue Welt wagten, um sich im angesagten Wallfahrtsort Dearborn persönlich von den Segnungen dieses klassenlosen „Fordismus“ zu überzeugen, der vorweg nahm, was erst der VW Käfer wiederholte.

Ford Model T als Pritschenwagen von 1924  Foto: FordIn der Alten Welt war Ford übrigens ebenfalls frühzeitig präsent, etwa mit einem 1911 eröffneten Werk im englischen Manchester. Obwohl es sich dort zunächst um eine Montagefertigung ohne Fließband handelte, war das Ford T-Modell bereits bis zu 70 Prozent billiger als die europäische Kleinwagenkonkurrenz. Entsprechend groß war die Sensation als die Tin Lizzy 1912 ihre Premiere im Grand Palais des Pariser Salons zelebrierte. Bis die Blechliesel tatsächlich in nennenswerter Stückzahl in Europa verkauft wurde, sollten jedoch noch die dunklen Jahre des ersten Weltkriegs vergehen. Inzwischen initiierte Ford die Anfänge der europäischen Fließbandproduktion. Citroen, Opel und Fiat begannen in den Jahren zwischen 1919 und 1925 mit der Massenfertigung – wirkten aber wie Zwerge im Vergleich zu dem Giganten aus Detroit, der mit Zahlen jonglierte, die für Europäer utopisch schienen. So lieferte Ford im Jahr 1923 erstmals über zwei Millionen Einheiten des Model T aus und damit das fünfzigfache der gesamten deutschen Pkw-Produktion. Noch dramatischer sah es in allen anderen Ländern aus. Produktionslinien für das erste Fließband-Fahrzeug gab es in 19 Ländern auf fünf Kontinenten und in nicht wenigen Staaten begründete Ford die Automobilfertigung sogar.

Ford Model T als Feuerwehrfahrzeug  Foto: FordFür jeden Kunden gab es das passende Model T, dafür sorgten 13 verschiedenen Standardkarosserien und diverse Nutzfahrzeugvarianten. Vom Tourenwagen über spritzige Roadster, elegante Coupés, exklusive Town Cars oder kuriose Centre Door Sedans mit nur einer zentralen Tür war alles dabei. Nur bei den Farben blieb den Käufern keine Wahl, denn Schwarz war ab 1914 das neue Bunt. Insgesamt nutzte Ford während der Bauzeit des T-Modells 30 Schattierungen von Schwarz, je nach modischem Schick und abhängig von kriegsbedingten Liefereinschränkungen in der Chemieindustrie. Daneben genoss die schwarze Lackfarbe den Ruf einer kurzen Trocknungszeit, wichtig bei den raschen Abläufen der Fließbandproduktion. Trotzdem bevölkerten auch rote, grüne, blaue und gelbe Model T die Straßen und gaben damit einen Hinweis auf ihre Erstzulassung, denn Henry Fords „Black-only“-Politik galt nur von 1914 bis 1925.

Im Jahr 1925 hatte die in Würde gealterte Tin Lizzy den Zenit ihrer Karriere überschritten, tatsächlich war sie die einzige überlebende und immer noch erfolgreiche preiswerte Vorkriegskonstruktion auf dem Weltmarkt. Trotzdem hielt Ford starrsinnig an diesem Veteranen fest und frischte ihn lediglich durch Facelifts auf. Kosmetik, die auch die Blechliesel aus dem ersten deutschen Ford-Werk kennzeichnete. Im August 1925 wurde die Ford Motor Company nach jahrelanger Wartezeit ins Berliner Handelsregister eingetragen und im Folgejahr startete die Montage des Model T im Berliner Westhafen. Allerdings war das Auto, das nach Henry Fords Meinung eigentlich nicht zu verbessern war, doch am Ende seines Lebenszyklus angekommen, wie die jetzt jäh abstürzenden Verkaufszahlen zeigten.

Nach fünfzehn Millionen gebauter Model T ruhte im Jahr 1927 für rund sechs Monate die Produktion in allen Ford-Werken und dann kam der Neuanfang: Der Ford A. Die Genialität der Tin Lizzy zeigt sich aber bis heute, denn immerhin gut zwei Prozent aller gebauten Model T haben überlebt. Zu verdanken ist dies einerseits der simplen Technik – was nicht verbaut ist, kann auch nicht den Dienst versagen – aber auch der Alltagstauglichkeit dieser gutmütigen Motorkutsche, mit der die Menschen vor 110 Jahren überraschend unaufgeregt in moderne Zeiten tuckerten.


Chronik Ford Model T:
1903: Henry Ford, Gründer der Ford Motor Company, lanciert das Model A mit Zwei-Zylinder-Motor, von dem bis 1905 1.750 Einheiten verkauft werden. Das Ford Model B brachte es auf 500 Einheiten in den Jahren 1904 bis 1906, das Model C auf 800 Einheiten (Jahre 1904-1905), das Model E von 1905 war ein Lieferwagen, das Model F eine Facelift-Version des Model C (Jahre 1905-1906, etwa 1.000 Einheiten), das Model K ein Sechszylinder (Jahre 1906-1908, etwa 900 Einheiten), das Model N wurde in rund 7.000 Einheiten gebaut (Jahre 1906-1908), das Model R aus dem Jahr 1907 entstand in ca. 2.500 Einheiten und das Model S war eine aufgewertete Variante des Model N (3.750 Einheiten von 1907-1909) 
1907: Kurz vor Präsentation des Ford Model T als Nachfolger der Modelle N, R und S  informiert eine Zulassungsstatistik, dass damals 140.000 Pkw in den USA unterwegs waren, 32.000 Pkw in Großbritannien, 31.300 Pkw in Frankreich und 14.700 Pkw in Deutschland 
1908: Das Ford Model T geht als Touring Car und Landaulet in Produktion, offizieller Verkaufsstart ist Oktober. Bis 1912 umfasst die Farbpalette die Töne Grau, Grün, Blau und Rot, auch wenn Henry Ford laut seiner Autobiographie schon 1909 dem Management mitteilte „Die Kunden können ihr Auto in jeder Farbe bekommen, solange diese Schwarz ist“
1909: Das Model T wird als Town Car lieferbar. Populär ist außerdem das Model T als Runabout bzw. Roadster, ein offener Zweisitzer ohne Türen, den es mit und auch ohne Notsitz gibt. Runabout bzw. Roadster lassen sich auch zum Pick-up transformieren. Hinzu kommt der Tourabout. Das zweitürige Model T Coupé mit geschlossener Karosserie wird zusätzlich als Coupelet vorgestellt. Beim Coupelet gibt ein Verdeck statt des festen Dachs und im Unterschied zum Roadster Türen. Hinzu kommt die Lieferung des Model T als Chassis. Im Modelljahr 1909 produziert Ford 10.660 Einheiten des Model T
1911: Einzelne Bauteile des Ford Model T werden an Fließbändern gefertigt. Montagewerk in Manchester, Großbritannien geht an den Start. Im Modelljahr 1911 produziert Ford 34.858 Einheiten des Model T
1912: Die Farbpalette konzentriert sich auf Midnight Blue mit schwarzen Kotflügeln. Im Modelljahr 1912 produziert Ford 68.773 Einheiten des Model T 
1913: Am ersten Dezember läuft die Fließbandfertigung bei Ford an. Die Produktionszeit für ein Auto reduziert sich dadurch von zwölf Stunden auf 93 Minuten, die Kosten sinken von 850 auf 370 Dollar. Ford Model T Runabout und Roadster werden mit Türen lieferbar. Im Modelljahr 1913 produziert Ford 170.211 Einheiten des Model T 
1914: Ford T-Modell ist nur noch in Schwarz erhältlich, eine Entscheidung, die auch durch kriegsbedingte Liefereinschränkungen in der Chemieindustrie bedingt ist. Daneben soll die schwarze Lackfarbe eine kürzere Trocknungszeit haben, wichtig bei der Fließbandproduktion. Insgesamt nutzte Ford während der Bauzeit des T-Modells 30 Schwarztöne. Ford ersetzt die serienmäßigen viereckigen Gasleuchten durch elektrische Lampen. Weltweiter Autobestand im Jahr 1914 umfasst 1.664.000 Pkw in den USA, 132.000 Pkw in Großbritannien, 108.000 Pkw in Frankreich, 55.300 Pkw in Deutschland und 22.000 Pkw in Italien 
1915: Erste optische Modifikationen, erkennbar an einer deutlich zurückversetzten Windschutzscheibe. Verschiedene geschlossene Karosserie-Versionen kommen neu ins Programm, darunter ein Centre Door Sedan als Sechs-Fenster-Limousinen mit nur einer, mittig angeordneten Tür. Im Modelljahr 1915 produziert Ford 308.162 Einheiten des Model T
1916: Endgültiges Finale für die Zeit der Messing-Ära mit Abschaffung des prägnanten Messing-Kühlergrills
1917: Modifizierte Motorhaube im rundlicheren Design, genannt „Low Hood“ und rundlich geschwungene Kotflügel. Das Model T Town Car mit hinterem Faltdach wird ebenso eingestellt wie die Karosserieform des Coupelet. Im Modelljahr 1917 produziert Ford 735.020 Einheiten des Model T
1918: Großen Erfolg hat der Ford Model T One Ton Truck mit verstärktem Rahmen mit längerem Radstand. Mit Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg sind die Produktionszahlen für das zivile Ford Model T vorübergehend rückläufig
1919: Bei Citroen beginnt die Fließbandproduktion. Das Ford Model T ist optional mit elektrischem Anlasser und Lichtmaschine erhältlich
1922: Henry Ford versucht die Materiallieferung nach dem „Just-in-Time-“Prinzip umzusetzen und so die Einrichtung großer Lager abzuschaffen Der Fahrzeugbestand im Jahr 1922 umfasst 10.704.000 Pkw in den USA, 315.000 Pkw in GB, 243.000 Pkw in F, 80.900 Pkw in D. Im Kalenderjahr 1922 produziert Ford erstmals über eine Million Einheiten des Model T (genau 1.301.067 Exemplare)
1923: Opel stellt mit Einführung des Modells „Laubfrosch“ als erster deutscher Hersteller auf Fließbandproduktion um. Mit Model T Tudor (zweitürig) und Model T Fordoor Sedan (viertürig) gibt es den Ford erstmals mit konventionellen Karosserien. Neuer Verkaufsrekord für das Model T, denn in nur sechs Monaten werden eine Million Autos verkauft. Im Kalenderjahr 1923 produziert Ford 2.011.125 Einheiten des Model T 
1925: Im August Gründung der Ford Motor Company Aktiengesellschaft in Berlin. Fiat führt den Typ 509 ein, der innerhalb weniger Monate meistverkauftes Auto Italiens wird dank günstiger Preise durch Fließbandfertigung nach der Idee von Ford und eine Finanzierung auf Ratenbasis durch die Fiat-Hausbank. Das Ford Model T erreicht noch einmal eine Jahresproduktion von rund zwei Millionen Einheiten
1926: Das erste in Berlin produzierte Fahrzeug, ein T-Modell, wird ausgeliefert. Ford als Erfinder des Fließbandes ahnt, dass trotz der steigenden Konjunktur nur wenige ein Automobil bar bezahlen konnten. Sechs Wochen, bevor das erste T-Modell vom Band rollt, wird daher am 22. Februar 1926 in Berlin-Westhafen, dem damaligen Ford-Standort, die Ford Credit Company Aktiengesellschaft gegründet. Neue größere Motorhaube, genannt „High Hood“. Noch im letzten vollen Verkaufsjahr werden vom Model T 1.554.465 Einheiten ausgeliefert 
1927: Das allerletzte Modell T läuft vom Band. Insgesamt sollen 15.007.033 Einheiten des Model T gebaut worden sein. Die Karosserieversionen Touring Car und Coupé blieben als einzige Karosserien von 1908 bis 1927 in Produktion. Nachfolger des Model T wird der Ford Typ A 
1930: Grundsteinlegung in Köln-Niehl für ein neues Werk mit 170.000 Quadratmetern Fläche und 280 Metern Rhein-Front 
1931: Schließung des Berliner Werks, Produktion des ersten A-Modells in Köln-Niehl 
1972: Der Volkswagen Käfer übertrifft die Produktionszahl des Ford Model T
2018: Das Ford Model T feiert seinen 100. Geburtstag. Experten gehen davon aus, dass zwei Prozent aller gebauten Model T bis heute überlebt haben  


Karosserien für das Ford Model T:
Tourenwagen bzw. Touring Car 
Runabout/Roadster 
Tourabout
Torpedo Runabout
Open Runabout
Town Car
Landaulet
Coupé
Coupelet
Sedan Two-Door (Tudor) und Four-Door (Fordor) 
Centre Door Sedan
Nutzfahrzeuge (Pick-up, Truck, Krankenwagen, Lieferwagen, Omnibus, Omnibus Trail, Chassis, Pritschenwagen)

Wichtige Motorisierungen:
Ford Model T mit 2,9-Liter-(15 kW/20 PS)-Vierzylinder-Motor, Vmax 60-65 km/h (1908-1925),
Ford Model T mit 2,9-Liter-(18 kW/24 PS)-Vierzylinder-Motor, Vmax 65 km/h (1926-1927).

Wolfram Nickel/SP-X

Kommentare
Es sind noch keine Kommentare vorhanden.
Hier können Sie einen Kommentar verfassen

Bitte gegen Sie mindestens 10 Zeichen ein.
Berechnen Sie 3+2

Paris, eine Wiege des Automobils. Auf dem ältesten Automobilsalon der Welt wurden die Motorwagen in Fahrt und in faszinierende Form gebracht. Weit über 3.000 Modelle feierten in der Kapitale der Haute Couture und der stylischen Massenkonfektion seit 1898 Premiere. Hier ist die Revue der Meilensteine.

Kategorie: Allgemein , eingestellt am 24.09.2018

Sie sind die Mini-Laster für die italienischen Momente im Leben. Piaggios pittoreske Ape-Pritschenwagen liefern seit 1948 Pizza und Pakete, begeistern als mobile Espressobar, Eiscafé sowie als Tuningfavorit jugendlicher Tifosi. Das alles mit drei Rädern und dem Charme der Vespa, hat doch dieser fröhlich knatternde Kultroller die Ape möglich gemacht.

Kategorie: Allgemein , eingestellt am 17.09.2018

Der Punto kam als der Turiner Konzern in der Krise steckte, aber er brachte alles mit, was italophile Fans an kleinen Fiat fasziniert: Praktisch, preiswert und verführerisch proportioniert platzierte sich die piccola macchina auf Platz eins der europäischen Verkaufscharts. Jetzt aber heißt es Arrivederci für den erfolgsverwöhnten Cityflitzer.

Kategorie: Allgemein , eingestellt am 20.08.2018

Es war der atemberaubend schnelle Miura, der Lamborghinis Nimbus als Ferrari-Killer begründete. Aber erst der familientaugliche Espada fuhr die überlebenswichtigen Absatzerfolge für Lamborghini ein. Als ultraflach gezeichnetes, viersitziges Autobahngeschoss avancierte der Espada zum gefragtesten V12 aus Sant'Agata.

Kategorie: Allgemein , eingestellt am 14.08.2018

Diese Coupés veränderten BMW. Mit frischem Vier-Augen-Gesicht und vielgepriesenen Reihen-Sechszylindern ließen die schnellen Zweitürer 2800 CS bis 3.0 CSL den harmlosen Vierzylinder-Vorgänger vergessen.

Kategorie: Allgemein , eingestellt am 23.07.2018

Von der Hinterhofgarage in der Steiermark zum weltweit größten Sportwagenhersteller: Jetzt feiert Porsche den 70. Geburtstag. Und lebt immer noch nach der Devise: Uns braucht keiner, aber jeder will uns haben.

Kategorie: Allgemein , eingestellt am 09.07.2018

Von Anfang an war das Hardtop-Coupé des „Strich-Acht“ schon ein Klassiker. Potente Sechszylinder verliehen dem Benz sogar den Charakter eines schnellen Muscle Cars.

Kategorie: Allgemein , eingestellt am 03.07.2018

Louis Renault hatte das richtige Gespür für gesellschaftliche Trends. Was vor 120 Jahren in einem Holzschuppen mit der Entwicklung des Direktantriebs für eine kleine Voiturette begann, wurde innerhalb weniger Jahrzehnte eines der größten Industrieunternehmen.

Kategorie: Allgemein , eingestellt am 28.06.2018

Es gab eine goldene Porsche-Zeit vor dem ewigen Elfer. Damit diese in Erinnerung bleibt, schickt der erfolgreichste Sportwagenhersteller der Welt den 70 Jahre alten Ur-Porsche vom Typ 356 auf Tournee. Eine anfangs in Österreich gebaute Sport-Ikone, die in Stuttgart in Großserie ging, nachdem Schweizer Starthilfe geleistet hatten.

Kategorie: Allgemein , eingestellt am 18.06.2018

Es fing klein an. Einst gesellte sich zum Firmen-Caddy der Familien-Golf und dann noch das Wochend-Cabrio. Doch plötzlich wurde aus dem erweiterten Fuhrpark eine bizarre Sammelleidenschaft. Das Ergebnis ist überwältigend.

Kategorie: Allgemein , eingestellt am 08.06.2018

Ein Opel als Porsche-Killer? Das gab es tatsächlich. Als Prototyp stellte der spektakuläre Opel GT den neuen Porsche 911 Targa in den Schatten, als Seriensportler spurtete der Blitzträger schneller als der Porsche 912. Vor allem aber startete Opel mit dem aufregenden Klappscheinwerfer-Keil zu einem beispiellosen Image-Höhenflug.

Kategorie: Allgemein , eingestellt am 04.06.2018

Nach einer schwedischen Glückformel ist vor 50 Jahren der Volvo 164 entstanden. Die Oberklasse-Limousine setzte Trends, die noch Jahrzehnte nachhallten.

Kategorie: Allgemein , eingestellt am 29.05.2018

Der Name Méhari ist in Nordafrika die Bezeichnung für ein Dromedar. Wie dieses genügsame, ausdauernde Tier sollte der Citroen Méhari nicht nur Freizeitmobil, sondern auch Nutzfahrzeug sein. Mit ihm feiert auch der kultige Renault R4 Plein Air 50. Geburtstag.

Kategorie: Allgemein , eingestellt am 25.05.2018

Gaylord Gladiator hieß ein überaus ambitioniertes Sportwagen-Projekt der 1950er-Jahre. Was kaum jemand weiß: Der Hightech-Ami wurde bei Zeppelin in Deutschland gebaut. Dorthin ist er jetzt zurückgekehrt.

Kategorie: Allgemein , eingestellt am 18.05.2018